Archive für Januar 2010

Januar 2010

Gelesen:

  1. Rudolf Steiner - Theosophie ***
  2. Dieter Forte - Auf der anderen Seite der Welt **/*
  3. Hermann Hesse - Worte des Zauberes ***
  4. Charlotte Brontë - Shirley ****
  5. Margriet de Moor - Der Virtuose **
  6. Kurt Oesterle - Der Fernsehgast **
  7. Per Olov Enquist - Das Buch von Blanche und Marie ***/*
  8. Sándor Márai - Schule der Armen **/*
  9. Per Petterson - Ich verfluche den Fluss der Zeit ***
  10. Christopher Isherwood - Praterveilchen ****

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Januar 2010

 Sub-Zuwachs

  • W. G. Sebald - Austerlitz
  • Siegfried Lenz - Die Klangprobe
  • Sofja Tolstaja - Eine Frage der Schuld
  • Martin Suter - Auf der dunklen Seite des Mondes
  • Herta Müller - Herztier

Signalfarbe gelb …

… irgendwie hatte ich davor Respekt und dann gekoppelt mit Suhrkamp *schlotter* Dabei scheint das jetzt halb so wild zu sein, eher humorvoll und unterhaltsam, aber da steckt gewiss mehr dahinter …

“Goya” in Düren

Theater des Osten, Berlin zu Gast im Haus der Stadt Düren

Ein Stück nach Lion Feuchtwanger: Goya

Den Maler haben gleich zwei Darsteller gespielt, Dieter Wien und Oliver Trautwein, was ich sehr aussagekräftig fand und die Geschichte rundum getragen hat. Ist das im Roman auch so? Auf jedem Fall muss ich das nachlesen, Feuchtwanger steht im Mai bei mir auf dem Programm.
Das Bühnenbild war ganz einfach gehalten, einen Halbkreis aus roten Vorhängen, welche die Handlung richtig gut in Szene setzten.

Mir hat es gut gefallen 

Feines Stöffchen!

blanche.jpgund schon wieder Enquist! Der trifft wirklich meinen Geschmack und auch Humor, und das ist ja das Wichtigste, oder? Das Buch ansich ist nicht ganz so großartig wie “… der Leibarzt” aber bei weiten besser als ganz viele andere Bücher :D Echt gute Unterhaltung auf hohem Niveau!

He Márai!

Was machst du für Sachen? Jetzt bin ich hin und her gerissen, du bringst mich aus meiner politischen Fassung und ich könnte du landest noch in der Ecke! 

schule.jpg

Ich hoffe, alles löst sich in Wohlgefallen auf 

Hm, …

… ich weiß noch nicht wie ich das Buch finde :lol:

fernsehgast.gif Kann man sich gar nicht vorstellen, sind es nur Klischees oder war das wirklich so oder doch nur halb so ;-) Ja, es kommt mir ein bisschen spanisch vor!

Es geht jetzt …

… wieder etwas flotter, den dicken Wälzer habe ich geschafft :D

Bisher gefällt mir das Re-read sehr gut, Moor besitzt eine anmutige Sprache, sehr gefühlvoll beschrieben. Die Zeit kann ich mir schon nach dem kurzen Vorwort lebhaft vorstellen, üppig, ausladend und freizügig, aber hinter verdeckter Hand ;-)

unerträglich

Wie kann etwas unerträglich sein, wenn schon die Umkehrung kaum zu ertragen ist. Dann muss doch das Unerträgliche nicht mehr aus zu halten sein, ein Leiden das über Körper und Verstand hinauswächst, und nicht überwindbar ist.
Der Mensch kann Dinge erdulden, auf sich nehmen, sie verkraften, bewältigen und einstecken, aber kann er das Erträgliche ertragen, und das Unerträgliche überstehen?
Wie kann man unerträglich in das Dualsystem von gut und schlecht, von positiv und negativ, einfügen, wenn es scheinbar gar nichts positives im Erträglichen gibt.
Unerträglich bis in den Tod, ist mit qualvollen Leiden einhergegangen, die so intolerabel sind, als dass man sie ertragen könnte, und endet immer mit dem Sterben zumindest der Seele.
Wobei die Seele beim Erträglichen schon sehr viel Unheil hinnimmt, und langsam verwelkt und abstirbt …

Heidi Hof 2003

“Shirley”

ist das erste Bronte-Buch, in welches ich überhaupt nicht hinein komme :shock:
Und das erstaunt mich jetzt riesig! Zahlreiche Romane habe ich schon von diesen Geschwistern gelesen, alle waren lebhaft mit einer dichten Atmosphäre, manche gar sehr spannend; “Shirley” ist bislang nichtssagend, sogar so ausgeprägt, dass ich gestern schon kurz davor war, es beiseite zu legen :roll:
Ich gebe dem Buch noch eine weitere Chance, ansonsten mache ich das ;-)