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Archiv der Kategorie Literaturtheorie
Noch mehr Surrealismus im “… September”?
22.11.2009 von Krümel.
Viele “verdrehte Perspektiven” sind im unteren Beitrag zu sehen und immer mehr surreale Elemente finde ich bei Bowen (1899 - 1973) “Der letzte September” 1929, und es passt ja auch toll von dem Lebenszeitraum und erscheinen.
Noch ein Beispiel? >>Die Straße war steil und das Pferd entschlossen zu traben; es stolperte; sie zog scharf an den Zügeln. Sie hätte gerne vergessen, dass sie überhaupt fuhr.<< (Sie fährt in diesem Kapitel die ganze Zeit ein kleines Auto, aber zügelt es gut >>das Pferd kannte die Hecken und trabte hoffnungsfroh in der Deichsel.<<)
Hier ein paar Anliegen, was der Surrealismus erreichen will: Die wichtigsten sind: (1) die innere, subjektive Realität der Menschen darstellen; (2) die un- bzw. nicht-bewußte innere Realität der Menschen darstellen; (3a) das Reich der Phantasie und Möglichkeiten; (3b) Irrationales, Paradoxes, Unmögliches und Verborgenes; (4) eine höhere, der Scheinrealität “überlegene”, “wahre” Realität darstellen. Daraus läßt sich dann auch die Erfordernis einer speziellen surrealistischen Produktionsmethode ableiten.
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Der Erzähler …
23.7.2009 von Krümel.
| Person/Erzählsituation | auktorial | personal | neutral | WIE? |
| Er/Sie | Th. Mann “Der Zauberberg” | Kafka “Der Proceß” | Hammet “Der Malteser Falke” |
| Ich | Th. Mann “Felix Krull” | Goethe “Werther” | Camus “Der Fremde” |
| WER? |
Der Erzähler kann sich folglich nur hinter einer Person verbergen, das andere ist die Perspektive, die er einnimmt. Einen auktorialen Erzähler dürfte es alleine laut dieser Tabelle nicht geben, nur einen auktorialen Ich-Erzähler oder Er-Zähler. Also ein Wer?, der Wie? erzählt, richtig?
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