Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Gedanken beim Lesen.
- Abbruch (18)
- Allerlei (23)
- Allgemein (26)
- Bib (6)
- Bruchstücke (12)
- Damasio (17)
- Der erste Satz (4)
- Dostojewski (7)
- Gedanken beim Lesen (7)
- Gedankenwelten (7)
- Gedicht (20)
- gelesen (112)
- gesehen (2)
- H. Müller (9)
- Handarbeiten (2)
- Heilwesen (1)
- Hesse (3)
- kindle (2)
- Klecks (1)
- Kurzprosa (3)
- Lektüre (1)
- Lenz (1)
- Literaturtheorie (2)
- Malerei (5)
- Mann (1)
- Marie (1)
- Murakami (15)
- Natur u. Tiere (10)
- Sonstiges (27)
- Statistik (41)
- Stifter (14)
- Tai Chi (1)
- Tolstoi (7)
- Urlaub (1)
- Vorsatz (1)
- Weihnacht (9)
- Wetter (3)
- Wilber (5)
- Zitate (131)
- 21.2.2012: Mitgebracht:
- 21.2.2012: Keyserling, Eduard Graf von - Dumala
- 20.2.2012: Keyserling, Eduard Graf von - Dumala
- 18.2.2012: Hab eben mit "Dumala" begonnen:
- 17.2.2012: Brandt gegen die Welt
- 12.2.2012: Damasio, Antonio - Selbst ist der Mensch
- 9.2.2012: Wintergäste ...
- 6.2.2012: Brandt, Jan - Gegen die Welt
- 4.2.2012: Damasio, Antonio - Selbst ist der Mensch
- 3.2.2012: Hesse, Hermann - Klein und Wagner
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
Archiv der Kategorie Gedanken beim Lesen
Per Petterson
23.1.2012 von Krümel.
Ich verweise auf diese Rezi und auch im Buch “Im Kielwasser” wird fast ausschließlich in einer Art Delirium-Ebene erzählt, die der Autor selber “Film-Betrachtung” nennt, wie im Alkoholrausch oder so eine Nahtoderlebnis
Wieder rauscht das Leben eines gewissen Arvid am Leser vorbei, und einen rechten Zusammenhang findet man nicht. Wieder wird gesoffen, gekotzt und man schläft überall ein.
Mir sind die Bücher von diesem Autor wirklich zu dumm, und künftig werde nun einen großen Bogen um sie machen
Geschrieben in Gedanken beim Lesen | Keine Kommentare »
Oh …
24.8.2010 von Krümel.
ich habe ja schon eine Woche gar nichts mehr geschrieben, ob ich wohl krank werde? Ja vielleicht ein wenig lesekrank, denn keins der drei Bücher, die ich derzeit lese, erfüllt mich richtig. Der Céline ist mir zu abgefackt, zu viel Zynismus schadet, macht fad und ist dadurch nicht interessanter
Der Lenz ist diesmal eher spröde und sperrig als angenehm, und Wilber ist noch nicht auf Touren gekommen
Genau wie derzeit mein Leben in einer Einbahnstraße verebbt, plätschert auch die Lektüre dahin. Abwarten war noch nie meine Stärke.
Geschrieben in Gedanken beim Lesen | Keine Kommentare »
Senilità von Svevo
14.8.2010 von Krümel.
Bei meiner Manesse-Ausgabe erscheint nirgends der (ehemalige?) Untertitel “Ein Mann wird älter”. Die Problematik des Alterns, wo soll diese eigentlich zu finden sein? In der LR vor 3 Jahren kam keinem Leser dieser Gedanke, und mir nach bisher ca. 300 gelesenen Seiten auch nicht ![]()
>> Svevo … erzählt in seinem Roman ironisch gebrochen die Geschichte eines amourösen Abenteuers, aus dem der risikoscheue Liebhaber als Verlierer hervorgeht.<<
Hat man diesen Untertitel aus Senilità = Senilität abgeleitet und falsch verstanden? (wiki sagt dazu: Das lateinisch hergeleitete Wort Senilität ist ein alter Ausdruck für Demenz im Sinne von deutlich bemerkbaren Beeinträchtigungen von kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten einer Person.)
Was ich sagen wollte, der “Held” ist wirklich etwas emotional verkehrt gepolt, aber noch lange nicht alt (35 gerade erst), wirkt aber sicher dadurch, und jetzt kommt es, meiner Meinung sogar eher infantil anstatt alt
Aber ich lasse mich mal überraschen ![]()
Geschrieben in Gedanken beim Lesen | Keine Kommentare »
Thomas Mann gänzlich unpolitisch?
28.7.2010 von Krümel.
Golo Mann behauptete, dass Beide, Onkel und Vater, zu intuitiv seien, als dass sie der Wirklichkeit ins Auge blicken könnten. Von MRR kommt die o. e. Aussage, des glänzlich Unpolitischen. Von Joachim Fest kommt die von mir am wahrscheinlichste Betrachtung, dass man aufgrund der Zeit nicht um Politik herum kam, die allerdings sein Werk nicht erreicht hätte, nur eine “verantwortungsvolle Ungebundenheit”. Hm, … Thomas Mann hat sich mit Nietzsche und Schopenhauer intensiv auseinander gesetzt … Ich denke, dass spätestens mit dem Paukenschlag des I. Weltkrieges auch der größte Kulturträumer in der Realität angekommen war, oder? Damit bin ich dann voll bei Görtemaker, schau´n wir ma wie es weiter geht

Geschrieben in Gedanken beim Lesen | 1 Kommentar »
Massenpsychologie
5.4.2010 von Krümel.
Also von Le Bons Buch “Psychologie der Massen” war ich ziemlich angetan, weil er viel zusammengetragen hat, alles ziemlich einleuchtend war, ein guter Rundumschlag. Zwar fehlte das genaue Wie und Warum, aber ist das immer gleich, immer fassbar, hat nicht jede Masse ihr eigenes Wie und Warum?
Sigmund Freud geht mir derzeit arg auf die Nerven, ja muss denn alles auf Libido begründet sein?, also rein sexuell, obwohl er sich in “Massenpsychologie und Ich-Analyse” vom Sexuellen entfernt und die “Liebe/Eros” in den Raum wirft. Wie er es auch auffasst, ob Hitler alle seine Schäfchen geliebt hat, oder dass alle Schäfchen Hitler geliebt haben
Ein logisches Bild ergibt es für mich nicht! (Sind denn wirklich alle Menschen gleich, Neurotiker, und was ist mit denen, die sich um die Massen einen feuchten Kehricht scheren?)
Ich muss mal nachschauen, ob es zum Thema “Massenpsychologie” noch modernere Werke gibt ![]()
Geschrieben in Gedanken beim Lesen | 2 Kommentare »
Und Thomas Mann war …
8.1.2009 von Krümel.
… als Vater doch nicht so eine Niete! (Teil 2)
Klaus Mann war ein Weltenbummler. Als junger Mann zog es ihn in ganz Europa umher. Er hatte hunderte von Freunden, tausend Gedanken und Träume wie seine Zukunft einmal aussehen würde. Er suchte ständig das Neue, den Kick, und hasste Wiederholungen. Und er war ja nicht das einzige Kind des “Zauberers”.
Natürlich war Thomas Mann selber gefangen in seine Gedanken, er schrieb ja fortwährend an seinen eigenen Werken. Und natürlich bekam er nicht alles mit was seine Kinder taten und machten, aber es als absolutes Desinteresse hinzustellen, das kann ich nun bei dieser Lektüre (“Der Wendepunkt” von Klaus Mann) nicht teilen.
Zumal es eine Zeit war, die ja erst kürzlich beendet worden ist, in der die Väter sich eben nicht groß um die Erziehung und Entwicklung der Kinder kümmerten.
Klaus Mann wurde früh selber Schriftsteller, er schrieb: Essays, Kommentare, Reiseberichte und Theaterstücke. Als er wieder einmal in München im elterlichen Haus anwesend war, brachte eine Zeitschrift eine vernichtende Kritik über ein Werk von Klaus. Bei Tisch wurde darüber nicht gesprochen, obwohl es DAS Stadtgespräch überall war. Man plauderte über das Wetter und sonstige Nichtigkeiten. (Weiß der Vater nichts davon?) Sehr wohl, aber er gab nur zum Ende der Mahlzeit von sich: “Jaja, die Welt ist voller bösartiger Dummheit. Man sollte sich dran gewöhnen. Jeden Morgen muss ich mindesten eine giftige Kröte herunterschlucken.”
Beim Abschied sagte Thomas Mann zu Klaus: “Viel Glück mein Sohn. Und komm Heim, wenn du elend bist.”
Nein, seine Kinder waren ihm nicht völlig gleichgültig. Er war nur äußerst tolerant und zuversichtlich, dass seine Kinder schon das Richtige machen, und ließ ihnen die größte Freiheit. Nur bei manchen Kindern ist diese Freiheit zu groß, zu weit, sie erschlägt sie. Und Klaus Mann war ein sehr labiler Mensch, er hätte wohl eine feste und strenge Hand gebraucht.
Geschrieben in Bruchstücke, Gedanken beim Lesen | Keine Kommentare »
Und Thomas Mann war …
6.1.2009 von Krümel.
… als Vater doch nicht so eine Niete!
“Im Wendepunkt” von Klaus Mann las ich nun, dass Thomas Mann sich auch ganz rührend um seine Sprösse sorgen konnte. Klaus und Golo träumten nachts von Gespenster, sie hatten schreckliche Angst, so dass Klaus es einmal nicht mehr aushielt und diese Ängste dem Kindermädchen mitteilte . Diese wiederum erzählte es direkt ihren Brötchengeber, und er stand dann zur Schlafenszeit bei den Buben im Kinderzimmer.
“Es soll hier Gespenster geben, ist mir berichtet worden, stimmt das?” Und da der Vater nun einmal eingeweiht war, erzählte Klaus von der Pein. Darauf sagte Thomas Mann, dass man folgendermaßen vorgehen müsse. A. die Gespenster zu ignorieren, denn dies treffe sie am schlimmsten, da sie alle narzißtisch veranlagt seien. B. Wenn dies nicht ausreiche müsste man ihnen ganz konkret aufzeigen, dass es sich nicht schickt für ein Gespenst unschuldige Kinder zu ängstigen! C. Falls das immer noch nicht reichen sollte, sollten sie dem Gespenst sagen, wenn es nicht verschwindet, würde ihr Vater höchstpersönlich erscheinen, und mit ihm sei nicht gut Kirschenessen!!!
Von da an war Ruhe im Kinderzimmer!
Übrigens: Seit dem hatte er den Namen “Zauberer” weg, denn er konnte Gespenster verzaubern ![]()
Geschrieben in Bruchstücke, Gedanken beim Lesen | Keine Kommentare »